Ungestört, dunkel und Behaglich - dann klappt's auch mit den Eiern...
Den Ahnen reichte noch eine gescharrte Mulde in dichter Vegetation. Das Huhn sucht Schutz und Geborgenheit zum Eierlegen, eine dunkle, kuschelige Ecke, in der es von keinem anderen Huhn beim Legen gestört wird. Ein im Stress gelegtes Ei ist meist sehr klein und/oder 'verbeult'. Dem domestizierten Huhn von heute muss man schon mehr bieten, um die Miete kassieren zu können, ohne alle dunklen Ecken in Stall und sogar im Gehege täglich absuchen zu müssen. Eigentlich langt eine Apfelsinenkiste, die an dei Wand genagelt wird, aber die vergleichsweise luxuriosen Europa-Nester haben viele Vorteile. Die Sitzstangen als Einstiegshilfe, die Falltür, die das Stören eines zweiten Huhns verhindert - nur eins kommt zur Zeit rein - durch Falllöcher gelangen die Eier sanft in eine Auffangschublade, so dass sie nicht zertreten werden und auch nicht bebrütet, wenn man das nicht will.