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Die Tücke der Details

Wir haben - wie beim alten Stall - Trapezbleche verwendet, zur maximalen Pferdesicherheit innen und außen, auch damit mein holzaffines Waldpferd nicht die Holzträgerbalken zerknabbert. Wichtig ist die Luftzirkulation: durch den großen Ausgang kommt Luft hinein, durch die Öffnungen entlang der Deckenkannten wieder hinaus. Der Ausgang ist Richtung Nord, unsere windärmste Seite. So können die Pferde hier für Ihre Verhältnisse gemütlich überwintern, dank des post-gelben Bleches bleibt es im sommer 'kühl' im Vergleich zu draussen. Bremsen bremsen am Eingang, auch davor finden die Zossen hier Schutz. Allerdings ist der Stall mit Ende der Insektenzeit quasi unbenutzt - gegen Kälte und Regen suchen die beiden sich höchsten einen Baum, selbst Schuld!

EINEN folgeschweren Fehler haben wir gemacht. Der Boden ist mit Sand gefüllt, gut für die Hufe, leicht zu entäppeln. Die Unterkanten des Bleches gingen in den Sand über. Der Sand gab nach und Sunny hat sich an der Blechkante gefährlich am Hinterhuf verletzt - inkl. OP und 4 Monaten Reitpause sowie langer Unsicherheit, ob er überhaupt wieder wird... Nun haben wir die Kanten komplett in Beton nachgegossen...

Die beste Idee war es, den Bereich vor den Stöllen komplett 2 m tief weiter zu überdachen und dort einen Betonboden zu giessen. So wird es dort nicht matschig, kein Regenwasser läuft in die Räumlichkeiten und das ist leicht zu säubern (Fegen). Ohne das hätten wir in Herbst-Winter-Frühjahr wohl arge Probleme...

Zum Thema Sandboden. Da durch die weite Überdachung kein Wasser (Regen) eindringen kann, haben wir hiermit nur gute Erfahrungen gemacht. Klar pischen die beiden gerne mal rein. Ab und zu Sprenken wir mit dem Wasserschlauch, damit das absickert, zum anderen entfernen wir Pischsand gezielt nach draussen. Da wir eine unerschöpfliche Sankuhle direkt nebenan haben, können wir regelmäßig nachschütten.

Die vorderen Trägerbalken sind für mein Pferd zu zart. Hier haben wir noch nachbessern müssen mit Eisenwinkeln und weiteren Quer-Balken zur Verstärkung (noch nicht in obigem Bild zu sehen), denn Rubens schubbert und drück gerne an den Pfosten, so dass es im Gebälk und Dach ordentlich kracht. Eine Frage der Zeit, bis ihm das auf den Döz knallt... Gunnar ist versucht, sich mit dem Leipziger Zoo kurzzuschliessen,da die dort gerade Erfahrungen mit einem neuen Elefantenhaus gesammelt haben...