Ein Maul voll Tee in kalten Zeiten...
Eisaufschlagen und Wasserschleppen im Winter? Nicht mit uns, das hätte unser Zeitmanagement gesprengt! Somit haben wir hier weiter investiert und 100 m lang, 1m tief eine Wasserleitung vom Haus zum Stall einbuddeln lassen. Knackpunkt war dann der Austritt der Leitung zu Selbstränke, der natürlich auch nicht einfrieren darf. Somit haben wir auch eine Stromleitung gleich hierfür mit eingeplant für eine beheizte Selbsttränke mit Trafo. Ein Heizkabel wird dabei um das gefährdete Leitungsstück gewickelt, die Tränkenschale selber ist eine, die ebenfalls innerlich mit Heizkabeln versehen ist.
Soweit so gut. Nur leider haben es unsere Handwerker zu gut mit den Hottels gemeint und das Heizkabel zu eng gewickelt, so das sie bei Anstellen der Heizung im Winter, grenzwertig heißes Wasser ans Maul bekommen, wenn die Tränke länger nicht benutzt worde. An der Wickelung können wir nachträglich leider nichts ändern, da diese bereits mit dem Isolier-Alu-Klebeband verklebt ist - wir kämen aber wohl sowieso nicht ohne größeren Abrißaufwand ran. Was tun also? Wir hatten Angst, dass den Pferden das so unangenehm ist, dass sie nicht mehr trinken mögen.
Da kam mir die Idee mit der Zeitschaltuhr, die nun erfolgreich mit 15-minütigen Heizintervallen, die Temperatur mildert!
Wie Ihr seht, haben wir beim Einbau der kostbaren Tränke auf abosolute Rubenssicherheit geachtet. Die hohlen Mauersteine schützen Leitung und Kabel vor 'Aus-der-Wand-gerissen-werden' und den neugierigen, anknabberfreudigen Rubens vor Stromschlägen. Nachdem mit das Angebot von Metallschutzbügeln für Tränken im Versandhandel stutzig machte (verdächtig, dass es sowas gibt...) sind wir noch ganz auf Nummer sicher gegangen und haben auch den angebaut, damit nicht mit Knirsch und Knack ein Tränkenteil abgebissen wird.
Prost!