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Verhalten und Besonderheiten

Hier findet Ihr (hoffentlich) interessante Infos rund um die Tiere in Namiba. Die Akteure sind in 'Wildlife-Fotos' zu sehen.

Hyänaen - ob Mann oder Frau, dass weiß keiner so genau...
... denn bei den Hyänen haben die Mädels auch einen deutlich sichtbaren 'Schein'-Schniedel, manchmal sogar 'Schein'-Hoden. Und sie sind genau so groß wie die Jungs, manchmal größer. Selbst im Tierpark bleibt es dem Tierarzt überlassen, mit eine Chromosomentest das Geschlecht zu bestimmen.

Eigentümliches Fressverhalten
Da ist noch kiloweise Grün am Baum, aber die Giraffe, der Kudu, das Steinböckchen - alle ziehen nach wenigen Habsen weiter... Grund: Akazien - alles was Baum ist und Dornen hat - reagieren über ein Synapsensystem wie die Mimose, auch eine Akazienverwandte, die die Blätter bei Berührung einklappt. Allerdings sondert die Akazie giftige Bitterstoffe ab, die den Tieren den Appetit verdirbt. Vermutlich über das Wurzelsystem, kommuniziert eine angefressene Arkazie sogar mit den umliegenden Verwandten, so dass die Tiere gleich 3-4 Bäume weiterziehen müssen. So versucht die Natur Überweidung zu vermeiden...

Die Oryx-Antilope - ein hitzköpfiges Tier
Das einzige Säugetier, das Wüsten wie die Kalahari durchqueren kann und monatelang ohne Wasser auskommt. Wie macht sie das? Sie kann Ihre Körpertemperatur bis über 45Grad (einige Arten bis 56 Grad) hochschrauben, schwitzt so weniger und verbraucht damit weniger Wasser. Ein eigener Blutkreislauf versorgt - und kühlt - das Hirn.

Wann haben die Frauen die Hörner auf?
Wenn es sich um Antilopenarten der offenen Ebenen handelt wie z.B. Springböcke oder Oryxantilopen. Da muss auch die Dame ggf. gegenüber Feinden wehrhaft sein. Für Buschantilopen, wie Impala, der Kudu oder Steinböckchen, ist das Gehörn im Getrüpp eher hinderlich und dient bei den Männern vorwiegend zu Rangkämpfen und weniger als Waffe gegen Feinde, die sich hier sowieso i.d.R. hinterücks von Hinten anschleichen...

Giraffen - Blitzableiter
... mit Todesfolge. Tatsächlich soll bei den wachsamen, vorsichtigen Giraffen Blitzschlag die häufigste Todesursache sein. Solche Kadaver erkennt man daran, dass sie vollständig verrotten, das 'gegarte' Fleisch rührt auch kein Aasfresser mehr an. Ansonsten sind Giraffen vor allem beim Trinken gefährdet, wenn sie die Umgebung nicht mehr so gut im Auge haben und das ins Kopf schiessende Blut die Reaktionsschnelligkeit mindert.

Nashörner - breit und spitz
Das BREITmaulnashorn ist ein vergleichsweise friedlicher Geselle, bei dem das Kalb vor der Mutter läuft, da diese Nashörner vorwiegend im offenen Gelände leben und Mutti, Lütten so am besten im Auge hat. Im englischen 'White Rhino' und auch bei uns of 'Weißes Nashorn' genannt, ein historischer Verwechslungsübersetzungsfehler von 'wide' für breit und 'white' für eben weiß. Das SPITZmaulnashorn ist weitaus aggressiver und seltener. Hier läuft das Kalb hinter der Mutter, denn diese Nashörner leben vorwiegend im Busch und Mutti macht so den Weg frei. Nur wenige tausend Exemplare gibt es noch, mangels frischem Genmaterial und somit Inzucht sieht es nicht gut aus für die Zukunft dieser Tiere, genau wie bei vielen anderen, den Geparden zum Beispiel.

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